AFFILIATE MARKETING FÜR ANFÄNGER
Du hast mit Affiliate Marketing angefangen, suchst dir Produkte aus, erstellst Content, setzt deine Links und wartest darauf, dass etwas passiert. Irgendwann kommt dann wahrscheinlich dieser Gedanke:
„Warum funktioniert das bei anderen und bei mir passiert einfach nichts?“
Ich glaube, genau an diesem Punkt waren schon unglaublich viele. Denn von außen sieht Affiliate Marketing erstmal ziemlich einfach aus. Du empfiehlst ein Produkt, jemand kauft über deinen Link und du bekommst dafür eine Provision.
Im Grunde stimmt das auch. Was ich aber irgendwann verstanden habe, ist, dass der Affiliate Link allein noch lange nichts verkauft. Entscheidend ist vielmehr das, was davor passiert. Warum sollte jemand auf deinen Link klicken? Warum sollte diese Person dir vertrauen? Und warum sollte sie das Produkt überhaupt brauchen?
Genau deshalb möchte ich dir heute fünf typische Fehler zeigen, die ich beim Affiliate Marketing immer wieder sehe. Nicht, weil danach plötzlich über Nacht alles perfekt läuft, sondern weil du dadurch viel besser verstehen kannst, wo du bei deinem eigenen Business ansetzen kannst.
Fehler 1: Du versuchst einfach nur, Produkte zu verkaufen
Das war für mich einer der wichtigsten Aha Momente überhaupt. Menschen öffnen Instagram, Pinterest oder TikTok normalerweise nicht mit dem Gedanken:
„Hoffentlich verkauft mir heute endlich jemand einen Kurs.“ 😅
Sie sind dort, weil sie nach Ideen, Antworten oder einer Lösung für ein bestimmtes Problem suchen. Vielleicht möchte eine Mama wissen, wie sie sich von zuhause etwas dazuverdienen kann. Vielleicht möchte jemand ein digitales Produkt erstellen oder herausfinden, wie Affiliate Marketing überhaupt funktioniert.
Wenn du dieser Person sofort ein Produkt vor die Nase hältst, obwohl sie dich noch gar nicht kennt und noch überhaupt kein Vertrauen aufgebaut wurde, wird es natürlich schwieriger. Genau deshalb sollte dein erster Gedanke nicht sein: „Wie verkaufe ich ihr dieses Produkt?“, sondern vielmehr: „Wie kann ich ihr gerade wirklich weiterhelfen?“
Was du stattdessen machen kannst
Frag dich bei deinem Content immer, welches konkrete Problem die Person gerade hat, die du erreichen möchtest. Wenn du diese Frage beantworten kannst, wird plötzlich auch viel klarer, welche Inhalte du erstellen solltest.
Welches Problem hat die Person gerade, die ich erreichen möchte und wobei kann ich ihr jetzt wirklich helfen?
Vielleicht gibst du ihr einen hilfreichen Tipp, beantwortest eine Frage, erklärst einen typischen Fehler oder zeigst ihr etwas so verständlich, dass sie nach deinem Beitrag wirklich schlauer ist als vorher. Erst danach kannst du ganz natürlich zeigen, welches Produkt oder welche Lösung ihr beim nächsten Schritt helfen könnte.
Für mich fühlt sich das nicht nur viel besser an, sondern auch wesentlich menschlicher. Du versuchst nicht, jemanden zu einem Kauf zu überreden, sondern hilfst zuerst und zeigst anschließend eine passende Möglichkeit.
Fehler 2: Du empfiehlst alles, was Provision bringt
Ich weiß, wie verlockend das gerade am Anfang sein kann. Du entdeckst ein Produkt mit einer guten Provision und denkst dir: „Das könnte ich doch auch noch empfehlen.“ Dann kommt das nächste Produkt und irgendwann hast du zehn verschiedene Angebote, die überhaupt nicht mehr zusammenpassen.
Heute sprichst du über KI, morgen über Ernährung und übermorgen über irgendeinen Social Media Kurs. Natürlich darfst du unterschiedliche Produkte empfehlen, aber für die Menschen, die dir folgen, sollte trotzdem ein roter Faden erkennbar sein.
Sonst entsteht irgendwann genau die Frage, die du eigentlich vermeiden möchtest: „Wofür steht sie eigentlich?“
Bevor du ein neues Produkt empfiehlst, würde ich deshalb immer prüfen, ob es wirklich zu den Menschen passt, die du erreichen möchtest. Löst es ein echtes Problem deiner Zielgruppe? Kannst du ehrlich erklären, warum du dieses Produkt interessant findest? Und würdest du es grundsätzlich auch dann noch empfehlen, wenn die Provision nicht das Erste wäre, worauf du schaust?
Fehler 3: Dein Content endet ohne nächsten Schritt
Das sehe ich wirklich oft: Jemand erstellt einen richtig guten Post, macht ein hilfreiches Reel oder veröffentlicht einen Pinterest Pin mit einer starken Hook. Die Person liest oder schaut sich den Content an und denkt vielleicht sogar: „Okay, spannend.“ Aber danach passiert einfach nichts.
Nicht unbedingt, weil kein Interesse da ist, sondern weil häufig der nächste Schritt fehlt. Die Person weiß schlicht nicht, was sie jetzt tun soll.
Und dieser nächste Schritt muss überhaupt nicht immer „Kauf jetzt“ sein. Du kannst genauso gut auf einen passenden Blogartikel verweisen, eine kostenlose Anleitung anbieten, zu einem Workshop weiterleiten oder einfach darum bitten, den Beitrag für später zu speichern.
„Lies hier den ausführlichen Blogartikel.“
„Hol dir die kostenlose Anleitung.“
„Schau dir den kostenlosen Workshop an.“
„Speicher dir den Beitrag für später.“
Genau deshalb finde ich die Verbindung aus Pinterest und Blog so spannend. Der Pin macht neugierig, der Blog erklärt das Thema ausführlicher und wenn die Leserin danach noch tiefer einsteigen möchte, kannst du ihr ganz natürlich den nächsten passenden Schritt zeigen.
So entsteht nach und nach ein Funnel und dein Marketing fühlt sich nicht mehr so an, als würdest du einfach irgendetwas posten und hoffen, dass daraus irgendwann ein Verkauf entsteht.
Fehler 4: Du willst verkaufen, bevor Vertrauen da ist
Ich glaube, wir unterschätzen manchmal, wie viele Fragen im Kopf einer Person entstehen, bevor sie online überhaupt etwas kauft. Sie fragt sich vielleicht, ob das wirklich funktioniert, ob es auch für Anfänger geeignet ist, ob sie das überhaupt schaffen kann oder ob das Ganze in ihren Alltag passt.
Gerade bei Mamas kommen noch ganz andere Gedanken dazu. Wann soll ich das machen? Was passiert, wenn mein Kind krank ist? Muss ich dafür jeden Tag stundenlang online sein? Brauche ich schon eine große Reichweite?
Wenn dein Content genau solche Fragen beantwortet, entsteht Stück für Stück Vertrauen. Deshalb würde ich niemals ausschließlich Verkaufsposts veröffentlichen. Zeig dein Wissen, teile Erfahrungen, erkläre Zusammenhänge und sprich auch darüber, was vielleicht nicht funktioniert hat.
Und wenn du Ergebnisse aus einer Community zeigen darfst, können auch diese dabei helfen, das Ganze greifbarer zu machen. Wichtig finde ich dabei allerdings, Ergebnisse nicht als Versprechen darzustellen, sondern genau als das, was sie sind: individuelle Beispiele von Menschen, die bereits Erfahrungen gesammelt haben.
Ergebnisse aus der Community ✨
Ich finde solche Ergebnisse vor allem deshalb spannend, weil hinter den Zahlen echte Menschen stehen. In der Community gibt es Mitglieder, die ihre Affiliate Verkäufe und Einnahmen teilen und davon berichten, dass Verkäufe teilweise mitten im ganz normalen Alltag eingegangen sind.
Und genau dieser Gedanke ist für mich als Mama so spannend. Es geht nicht darum, rund um die Uhr am Handy zu hängen oder einem völlig unrealistischen Hustle hinterherzulaufen. Spannend ist vielmehr die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt etwas aufzubauen, das sich irgendwann besser mit dem eigenen Alltag verbinden lässt.
Fehler 5: Du erwartest, dass ein einziger Post alles verändert
Diesen Punkt kann wahrscheinlich jeder nachvollziehen, der schon einmal Content erstellt hat. Du sitzt an einem richtig guten Beitrag, gibst dir Mühe mit der Hook, veröffentlichst ihn und schaust kurze Zeit später aufs Handy. Wenn kaum etwas passiert, kommt schnell der Gedanke: „Okay, dann funktioniert das wohl nicht.“ 😅
Aber ein Business entsteht normalerweise nicht durch diesen einen perfekten Post. Auch beim Affiliate Marketing geht es viel weniger um einen einzelnen Glückstreffer und viel mehr darum, über einen längeren Zeitraum zu verstehen, was bei deiner Zielgruppe funktioniert.
Mit jedem Inhalt bekommst du neue Hinweise. Du erkennst, welche Themen interessant sind, welche Hooks geklickt werden, welche Fragen deine Zielgruppe immer wieder stellt und welche Empfehlungen wirklich zu ihr passen.
Genau deshalb würde ich nicht alle paar Tage die komplette Strategie über den Haufen werfen. Kontinuität ist viel wichtiger als die Hoffnung auf diesen einen viralen Beitrag. Gib deinem System die Chance, überhaupt erst Daten zu sammeln und lerne dann daraus.
Was würde ich machen, wenn ich heute mit Affiliate Marketing anfangen würde?
Wenn ich heute noch einmal ganz am Anfang stehen würde, würde ich versuchen, es so einfach wie möglich zu halten. Ich würde zuerst eine klare Zielgruppe wählen und wirklich verstehen wollen, welches Problem diese Menschen gerade beschäftigt.
Danach würde ich mir ein Produkt suchen, das tatsächlich zu diesem Problem passt. Nicht irgendein Produkt, nur weil die Provision interessant aussieht, sondern etwas, bei dem ich nachvollziehbar erklären kann, warum es meiner Zielgruppe helfen könnte.
Anschließend würde ich Content erstellen, der bereits für sich genommen hilfreich ist. Die Person sollte nicht das Gefühl haben, dass jeder Tipp nur ein Vorwand für einen Affiliate Link ist. Sie sollte meinen Content verlassen und denken: „Okay, das hat mir gerade wirklich etwas gebracht.“
Und schließlich würde ich ihr einen klaren nächsten Schritt geben. Das kann ein weiterer Blogartikel, eine kostenlose Ressource, ein Workshop oder eine passende Produktseite sein.
Verstehe deine Zielgruppe, hilf ihr mit deinem Content, empfehle etwas Passendes und zeig ihr anschließend, wie sie weitermachen kann.
Danach würde ich nicht jeden Tag wieder bei null anfangen, sondern beobachten, verbessern und weitermachen. Denn genau daraus entsteht mit der Zeit ein System.
Du möchtest Affiliate Marketing endlich richtig verstehen?
Vielleicht liest du das gerade und denkst: „Okay, jetzt verstehe ich langsam, was mir bisher gefehlt hat. Aber wie baue ich das Ganze denn konkret auf?“ Genau dafür musst du dir nicht jede einzelne Information mühsam zusammensuchen.
Im kostenlosen Workshop kannst du dir in Ruhe anschauen, wie Affiliate Marketing funktioniert und wie ein möglicher Einstieg aussehen kann. Du brauchst dafür kein eigenes Produkt und musst auch nicht schon alles können.
Schau ihn dir einfach in Ruhe an und entscheide danach selbst, ob dieser Weg und diese Möglichkeit zu dir passen. 🤍
Mein Fazit
Wenn du aus diesem Artikel nur eine Sache mitnimmst, dann vielleicht diese: Affiliate Marketing bedeutet nicht, einfach möglichst viele Links im Internet zu verteilen und darauf zu hoffen, dass irgendwann jemand kauft.
Menschen kaufen nicht wegen deines Affiliate Links. Sie kaufen, wenn sie verstehen, warum eine Lösung für sie interessant sein könnte und genügend Vertrauen entstanden ist.
Du brauchst deshalb Content, der wirklich hilft, Produkte, die zu den Problemen deiner Zielgruppe passen, und einen klaren Weg vom ersten Kontakt bis zur Empfehlung. Das entsteht wahrscheinlich nicht über Nacht, aber genau darin liegt auch das Potential.
Du musst nicht auf den einen viralen Post oder den großen Glückstreffer warten. Viel sinnvoller ist es, dir Schritt für Schritt ein System aufzubauen und immer besser zu verstehen, was für dich und deine Zielgruppe funktioniert.
Und gerade als Mama finde ich diesen Gedanken besonders wichtig: Dein Business muss nicht komplizierter werden, damit es wachsen kann. Es darf leichter gehen, wenn das System dahinter stimmt. 🤍✨
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